Am Sonntag, den 12.01.2020 ging es auf nach Gera zu unseren ersten Rückrundenspiel. Auch bei diesem Spiel machten wir uns vorab nicht allzu viel Hoffnung auf einen Sieg, lag uns doch in der Vergangenheit die Bahn nicht unbedingt gut in der Erinnerung. Gerade mit der nicht parallel verlaufenden Außenwand zur Bahn 1 taten wir uns immer sehr schwer auch geradeaus anzulaufen. Und auch diesmal waren unsere schlechtesten Ergebnisse der Bahn 1 zuzuschreiben. Daher sollte es auch diesmal eher Schadensbegrenzung heißen und nicht mehr als 300 Holz in den Rückstand zu geraten. Aber es kam etwas überraschend etwas anders.

Es starteten bei uns Andreas Kästner mit sehr guten 935 Holz und Volker Kühne mit ebenfalls sehr guten 908 Holz. Beide Spieler erkämpften sich gute Ergebnisse und konnten gut gegen die ersten Gastspieler mithalten. Die Geraer starteten mit Daniel Kadanik (965 Holz) und Robby Bauer, welcher nach 100 Wurf (422 Holz) gegen Gerd-Joachim Krause (481 Holz) ausgewechselt wurde. So hatten wir nach der ersten Paarung gerademal 25 Holz Rückstand. Damit war unser Ehrgeiz entfesselt hier nun doch eventuell einen Sieg einzufahren.

Im Mittelpart starteten unsere Gastgeber Thomas Richter mit 964 Holz und Hans-Peter Wildensee mit 918 Holz gut durch. Bei uns gingen Dirk Schirmer und Matthias Wuttke ins Rennen, beide taten sich aber sehr schwer auf der ersten Bahn, so dass wir unseren Dirk bereits nach 50 Wurf auswechselten und Oliver Gärtner für Ihn ins Rennen schickten. Dirk und Oliver kamen beide noch auf immerhin 861 Holz. Matthias konnte sich aber nochmals aufrappeln und erreichte zum Schluss sehr gute 891 Holz. Damit mussten wir etwas Holz den Gastgebern überlassen und der Rückstand wuchs auf 155 Holz an.

Trotzdem waren wir immer noch hochmotiviert etwas gegen die Heinrichsbrücker ausrichten zu können. Im letzten Durchlauf gingen Marco Jentzsch und Silvio Bereckmeier für unsere Gastgeber ins Rennen. Diesmal lief es bei unseren Geraern nicht ganz so gut, so das Marco nach 100 Wurf ausgewechselt wurde gegen Wolfgang Bloß. Beide kamen auf 823 Holz, und Silvio schaffte 878 Holz. Bei uns erkämpfte sich Robér Gerner holprige 849 Holz. Bei mir (Jörg Baumann) lief es diesmal viel besser und mit den Willen das Spiel zu drehen spielte ich bis auf die verflixte Bahn 1 super Ergebnisse und kam auf insgesamt 944 Holz. Damit holten wir auf, allerdings reichte es zum Schluß nicht mehr für den Sieg.

 

Die Geraer kamen insgesamt auf 5450 Holz und wir erreichten gute 5388 Holz, gerade mal ein Unterschied von nur 62 Holz. Mit diesen Spielverlauf hatte keiner am Anfang so gerechnet, daher waren wir nicht traurig das wir verloren hatten, sondern eher Stolz auf unsere gute abgelieferte Mannschaftsleistung.

Die Hinrunde endete mit dem Auswärtsspiel am 14.12.2019 in Chemnitz. Hoffnungen auf einen Sieg machten wir uns vorab nicht, da die bis Dato Zweitplatzzierten zu Hause ungeschlagen waren und auch so immer super Ergebnisse spielten. Daher hieß es von Anfang an nur noch Schadensbegrenzung zu betreiben. So sahen wir dieses Spiel als Trainingstag an, aber mit dem Drang Bestleistungen erbringen. Dies ist uns auch gelungen und unsere 2 Youngtimer erreichten sehr gute Ergebnisse. Robér kam auf 878 Holz und Dirk sogar auf offizielle 886 Holz. Offizielle 886 Holz, stand doch auf dem Spielmonitor der Bahn ne 888, auf dem Spielbericht aber dann nur ne 886 Holz. Da wir aber mit insgesamt 385 Holz zum Schluss hinten lagen, fielen die 2 Holz nicht weiter ins Gewicht. Die KSV Eska Chemnitz erreichte insgesamt 5510 Holz, wobei Alexander Leiott wieder sagenhafte 1056 Holz erspielte. Wir kamen auf 5125 Holz, der beste Spieler von uns war meine Wenigkeit mit 895 Holz.

Es ist schon etwas her, aber irgendwie bin ich erst jetzt dazu gekommen um über die letzten Spiele im Dezember zu berichten. Es war unser Megawochenende mit gleich 2 Spielen.

Am Samstag, den 14.12.2019 empfingen wir die Spieler vom SV Dresden-Neustadt 1. Es sollte ein schwieriges Spiel werden, da wir wussten das unsere Gegner immer konstant sehr gute Ergebnisse spielen. So ist es dann auch geschehen das wir die 2 Punkte nicht zu Hause behalten konnten. Das Endergebnis lautete 4919 Holz zu 5256 Holz, ein Unterschied von 337 Holz.

Aber wir mussten die Niederlage abhacken und uns auf den nächsten Tag konzentrieren, da wir am Sonntag, den 15.12.2019 gegen PSV Tel. Oschatz noch spielen mussten. Dies war für uns ein sehr wichtiges Pflichtspiel um nicht den letzten Tabellenplatz zur Halbzeit zu bekommen. Mit etwas Verstärkung von unserer ersten Mannschaft schafften wir einen knappen Sieg. Dabei war das Spiel bis zur letzten Kugel total ausgeglichen und sehr spannend. Mit 20 Holz Vorsprung beendeten wir den Wettkampf und waren überglücklich für die Punkte. Wir erspielten dabei 4981 Holz zu 4961 Holz.

 Am Sonntag, den 17.11.2019 fuhren wir zum ersten Mal nach Bad Düben. Wissend das es sehr schwer wird, stellten wir uns der Aufgabe. Doch gegen die sehr gut spielenden Gastgeber hatten wir keine Chance. Auch mussten wir wieder aus gesundheitlichen Gründen einen unserer Spitzenspieler auswechseln. Alles in allen lief es aber trotzdem nicht so schlecht, wie das letzte Spiel. Wir konnten wieder passable Ergebnisse erreichen.

Die Bad Dübener erspielten sich 5146 Holz und wir immerhin 4866 Holz.

In den letzten 2 Wochen bestritten wir 2 Wettkämpfe, eins auswärts gegen Altenhain (03.11.2019) und eins zu Hause gegen Fraureuth (10.11.2019). Beide Spiele gingen leider verloren. Während die Niederlage in Altenhain noch erklärbar war, war das Heimspiel einfach nur eine absolute Arbeitsverweigerung von der fast gesamten Mannschaft. Was da los war lässt sich mit Worten nicht erklären.

In Altenhain hatten wir auf der schwer zu spielenden Bahn, wie letztes Jahr auch schon, so unsere Probleme. Nur Andreas Kästner mit 809 Holz und Jörg Baumann mit 873 Holz, überschritten die 800er Grenze.
Zum Schluss stand es:
SG Blau-Weiß Altenhain 1 – Radeberger SV 4962:4738

Zuhause ging es aber nochmals weiter Berg abwärts gegen Fraureuth. Während Robér gute 813 Holz und Oliver 851 Holz holten, blieb der Rest weit unter der 800er Marke. Bei mir war es sogar so schlecht, dass ich mich mit nur 361 Holz nach 2 Bahnen auswechseln ließ.
Das Endergebnis lautete dann erschreckende 4686 Holz für uns, 4845 Holz für die Fraureuther Kegler.

Aber wir wären ja nicht echte Kegler, wenn wir nicht die Ursache dafür finden würden. Nach einer kurzen Spielanalyse standen die Gründe für unser Scheitern auch fest. Erstens, es war Sonntag und sonntags ist für uns kein guter Kegeltag. Zweitens war es viel zu warm auf der Kegelbahn. Und drittens, wir hatten kein Zielwasser. Da sich erstens und zweitens etwas schwieriger umsetzen lässt, wollen wir das mit den Zielwasser aber gleich zum nächsten Wettkampf verbessern.
Also, Kopf hoch und Gut Holz, ab jetzt kann es nur noch besser werden.