Bericht aus der Sächsischen Zeitung vom 19.10.2015
von Jochen Kassmann

Die Aufgabe hatten sich die Bierstädter allerdings leichter vorgestellt.

Kegeln. Auf heimischen Bahnen gelang es dem Radeberger SV, in der 200-Wurf-Bundesliga den Tabellenvorletzten SV Arnsdorf mit 5 240:5 139 Kegeln zu bezwingen. „Ein Erfolg war Pflicht, die Aufgabe hatten wir uns aber leichter vorgestellt“, resümierte RSV-Mannschaftschef Michael Gärtner. „Im Vorfeld entstanden Besetzungsprobleme durch den Ausfall von Markus Starzetz. Und die gesundheitlichen Probleme von Jörg Bergmann zehrten wohl doch am Nervenkostüm.“ Im Anfangsduo spielte Sven Kadur mit 891 Kegeln ein gutes Resultat. Doch Jörg Bergmann musste schon nach den Probekugeln passen und wurde durch den erstmals mitwirkenden Jörg Baumann ersetzt. „Er machte seine Sache mit den 808 Zählern ordentlich“, befand Michael Gärtner. Damit blieben die Gäste (Robert Müller 816, Nico Jurisch 868) aber noch im Spiel. Im Mittelpart kam RSV-Kegelchef René Jeschke auf sehr gute 895 Kegel und der junge Tony Hannusch erzielte 834 Zähler. Die Arnsdorfer Thorsten Poesch (861) und Matthias Pfeiffer (872) verkürzten den Abstand aber auf elf Zähler. Im Schlussduo machten Michael und Oliver Gärtner (918/894) dann alles klar für die Gastgeber. Axel Theiss (855) und Norbert Petke (867) hatten da keine Chance. Lohn der RSV-Bemühungen war der Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle. (jk)